Erste zwei Minuten des Films "Rheinfahrt"

Diese oberste farbige Zeile anklicken, dann laufen die ersten zwei Minuten meines Films "Rheinfahrt". Dazu die ersten zwei Minuten der Ouvertüre zur "Zauberoper Undine". Komponiert kurz vor 1848


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1848? - - - 2017 erschien dies:


Vorn der Schutzpatron der Städte, „Drachentöter“ St. Georg. Auch Freiburg soll er bewachen, auf der Außenseite des „Schwabentors“ - gegen Schwaben? Stuttgart? den Osten? Muslime? gegen ein neues 1848?

Schon das Nibelungenlied weiß, Drachen sind wir selbst. In der ältesten Nibelungen-Quelle - Nibelungenlied, Handschrift B - tötet Siegfried weder Drachen noch Menschen. Offenbar fiel Germanisten nie auf, dass dieser Siegfried total ungeeignet ist fürs Stimmung-Machen zum Abschlachten von Juden, Franzosen, Polen, Russen. Siegfried in den Quellen ist friedfertig, ein Menschenfreund. Entscheidend für seine Geschichte ist die selten oder nie gelesene Zeile wan daz in twang ir minne - "hätte ihn nicht ihre Liebe gefesselt".

Mein Drachenbuch geht um Grundlagen. Sogar ums Grund-Gesetz. Auch meine anderen Bücher, etwa dieses hier, 2017 in neuer Fassung:

Süddeutsche Zeitung (Lutz Tantow): Einer flog übers Ruhrgebiet – da liegt ein toter Türke im Kabelschacht und die Behörden werden diesen Fall vertuschen. ... Wie sein Protagonist Langensiepen ist Lodemann nicht nur Sprechbold und Wortjongleur, er ist auch das Ohr im Revier, das dem Volk aufs Maul schaut. Sprache entlarvt die Abhängigkeiten.





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Drachen“? Das sind wir selbst. „Reden“? Nach guten Einladungen geredet zu akut Folgereichem, auch schon zu 1848, als es „trotz alledem“ schon um Grundrechte ging. Auch um Europa.

SIEGFRIED (Seite 11, geredet Januar 2016). – Mit 80 las ich das Nibelungenlied neu, als älteste Auskunft auch übers zentrale Europa, in blutiger meginfart michil, „Völkerwanderung“. Siegfried, ein Kriegs-Held? Schliefen die Germanisten? Im Uralt-Epos ist er lustvoll vernunftnah, fast Pazifist. Seit Wagner endgültig gefälscht zum hirnlähmenden Siegespopanz. Militär zog „Siegfriedlinien“. Fatal für Generationen junger Menschen 70/71, 14/18, 39/45. „Deutsche Horrorfigur“ (FAZ, 2016). Die fast 10.000 Langzeilen nennen ihn nie „deutsch“, obwohl „deutsch“ längst in Gebrauch war. Der mit „fried“ im Namen ist ein erster Weltbürger, fesselnd, listig. Ohne Mordlust. Nur für Hagen (Drachen-)Töter, Hort-Räuber. Will hohe minne, sogar sicherheit, vride (Frieden). Schafft fröhliches Versöhnen. In twang ir minne, „ihn fesselte ihre Liebe.“ – Er erlag Lügen und Gier. Und dann? Germanisten?

REGINA (Seite 57, geredet 2016). – Freiheitsoper aus Europas Aufruhrjahr 1848. Frühes Anti-Terror-Stück. Prae-SPD-Ursuppe, Jahrzehnte vor der SPD. Hauptrollen haben da in ernster Oper erstmals „Fabrikarbeiter“. „Arbeiter von allen Klassen“. „Verstand“ gerät gegen „freier, als frei“. Text und Musik vom Berliner Albert Lortzing, der nach 1848 mit großer Familie elend endete. Die unbekannt gebliebene Oper „Regina“ setzt gegen (Selbstmord-) Terror den demokratischen Geist des Paulskirchen-Parlaments, ihres populärsten Deputierten Robert Blum – Lortzings Freund. Exekutiert am 9. 11. 1848. Realisiert wurde „Regina“ erst 150 Jahre später, 1998, in Gelsenkirchen (Regie Peter Konwitschny).

BAGDADBAHN (Seite 96, November 2015.). – In Europa war die Bagdadbahn eine der wechselseitigen Provokationen für 1914. „Christlicher“ Kolonialismus wollte im osmanischen Reich „Gottes Schöpfungswerk verbessern“. Nach den Reden in Istanbul und Ankara lief der Film „Bagdadbahn“ mit türkischen Untertiteln. Und mit Debatten.

HAUFF (Seite 118, 2002). – Revision eines „Märchens“. In „Das kalte Herz“ erzählt 1827 der 24jährige Stuttgarter Hauff von kommender Kapitalindustrie, märchenhaft genau. „Wo viel Geld ist, sind die Menschen unredlich.“ „Hauptgeschäft war, mit Geld zu handeln.“

KULTURHAUPTSTADT ESSEN? (Seite 153, 2002). – Ebenfalls eine grundlegende Revision, diesmal von Ansichten über das Ruhrgebiet am Beispiel seiner zentralen Stadt, der Kruppstadt Essen, zur Krupp-Zeit größte Bergbaustadt Europas.  

ATOM-REDEN (Seite 173, 2013/2014). – Versagen von Atom-Experten und Politik am Beispiel des AKW Fessenheim, 18 km südwestlich Freiburg. – Fatale Illusion: „Endlager“.

STUTTGART 21  (Seite 184, 2014). – Fehlplanung und Betrug beim Tief- oder Schiefbahnhof. Volksabstimmung nach Kosten- und Leistungslügen. Einzig mögliche Rettung: „Umstieg 21“.

VAUBANAISE (Seite 211, 2014) – Drei Reden Mutmachen für ein Integrations- und Wohnprojekt im Vauban, in Freiburgs „Vorbildviertel“.

ERICH FROMM (Seite 240, 1980). –  Das letzte Interview des Psychoanalytikers, Stunden vor seinem Tod. „Fernsehen geht auch befreiend.“

DIGITALIEN (Seite 260) – Testamentversuch.

CHAMISSO/GOETHE/ LENZ/ BÜCHNER/HEINE (Seite 269, 2006). – „Werte“-Rede eines, der wie Heine 1844 die Grundrechte sah als „zehn Gebote des neuen Weltglaubens“.



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Mit Nachwort in Sachen Drachen:

"Am Himmel steht eine Kuh"



Goethe, als er das Nibelungenlied kennen lernte, wünschte sich das zu einem „Volksbuche“. Jedermann sollte das bekannt sein. Weimars Theaterchef wollte das altdeutsche Epos so lesbar wie spielbar, als Volksstück. Am 28. 8. 1808 war Bibliothekar Riemer Tischgast und hat notiert, Goethe habe davon geredet, wie Romantisches einzig erträglich werde. "Nur da, wo es in der Großheit ans Antike grenzt, wie in den Nibelungen.“ 

Überfällig, dem ältesten Stoff des zentralen Europa, dessen Hauptfigur denkwürdig entstellt wurde, seinen Rang zurück zu geben. Seine enormen Bilder und Träume, sein globales Entsetzen. Dann wird auch der Drache sichtbar - als Wahrtraum, als Innenbild für Besitz- und Machtsucht. Die Autoren um 1200 kannten noch Roms Propaganda. Und die Wahrheiten der antiken Mythen und Tragödien.

Spätestens ab 1870/71 wurde der frühe Weltbürger mit „fried“ im Namen missbraucht als "teutscher Karakter", als "blonde Bestie", als "National-" und "Kriegsheld", für "Ehre", "Deutschtum" und "vaterländischen Opfergang". In den Weltkriegen zog die Militärführung „Siegfriedlinien“.



"Diese "33 Szenen" sind bestens spielbares Volkstheater."

Jörg Bartel, NRZ/WAZ



"Lodemanns Theaterspiel "Siegfried" gibt dem viel geschmähten und entstellten Mythos eines wieder: Respekt. Und das war überfällig. Abwarten, ob auch die Theater das so sehen."

Alexander Dick, Badische Zeitung


Kleinst Siegfried. 1938.

Mit den großen, den begeisterten Brüdern.

Die durften dann, noch 1945,

an die "Ostfront", 19- und 17jährig.

Sie überlebten.

Alles was danach von ihnen je zu hören war:

"Nie wieder". "Keine zehn Pferde".

FESSENHEIM Novelle

Nuclear power ruins earth. Nach einem Bodensee-Beben stürzt eine Wasser-Walze rheinab und verwüstet am Rhein Frankreichs Atomkraftwerk Fessenheim, 18 km südwestlich Freiburg. Im üblichen Südwestwind macht die unsichtbare nukleare Wolke nach 30 Minuten Freiburg unbewohnbar, wenig später ist sie in Stuttgart, am nächsten Tag in Berlin. Zu betreten ist Berlin dann nur noch "auf eigenes Risiko" - ein GAU, ein "größter anzunehmender Unfall".

Direttissimas durch Geologie, Medien, Erotik, Politik. Der G.A.U. entpuppt sich als realistisches Szenario aus Tektonik, Nukleartechnik und üblem Kalkül der Atom-Konzerne. Gegen die Lächerlichkeiten der "Notfall"-Pläne ist die Novelle "Fessenheim" unzeitgemäße littérature engagée. Reporter B.B. liebt Frauen, erlernt durch sie auch die Empfindlichkeiten der Erd-Haut, nämlich speziell des Oberrheingrabens -

Atomkraft ist nicht nur die gefährlichste aller Energie-Quelle, ist auch aussichtslos unwirtschaftlich. Alle Spätfolgen wurden weggelogen, hochintelligent asozial. - Die Novelle "Fessenheim" liefert als letzten Alarm zwei "Lösungen":
ÜBUNG: die 225 000 Freiburger werden öffentlich komplett evakuiert
SIGNAL: das grün-alternative Freiburg wird im Jahr 2025 "Europas Kulturhauptstadt"

Foto Bille Haag

"An Prozessoren dürfte kein Schiff mehr unkontrolliert vorbei. Auf dem Rhein wie auf der Elbe." Gutachten eines Sicherheits-Experten.


Das Atomkraftwerk Fessenheim steht zwischen Basel und Freiburg im tektonisch sensiblen Grabensystem des Oberrhein. Da zerfiel schon vor wenigen Erdminuten Basel. Fessenheim ist einer von weltweit fast 500 Prozessoren, im Bau sind 69. Es entstanden bislang mehr als 350 000 Tonnen Atom-Müll, tödlich. Sichere "Endlagerung"? für 100.000 Jahre? Eine unserer fatalen Lügen.

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Aus 3000 m Höhe: Erdspalt "Sankt Andreas"

Das Spaltensystem zerriss 1906 San Francisco

Aus dem Film "Erdbebenland Kalifornien". Mehr in "Dokumente", und "Fundstücke", oder unter "Filme": "Amerika überm Abgrund"



Jürgen Lodemann, Filme- und Büchermacher, gezeugt für Hitler, "dem du danken kannst, dass du lebst", schrieb der Vater 1936 (siehe hier: "Handschriften")

  • *1936 in Essen, studierte in Freiburg Literatur, Philosophie, Germanistik, naturwissenschaftl. Geographie. Staatsexamen und Promotion (über Bürgertum im Vormärz, siehe "Biografische Daten")
    30 Jahre Filmemacher und TV-Moderator für den Sender in B.-Baden
    .
  • Stellte seit 1975 gegen die Bestsellerlisten die Bücher-Bestenliste. Bis heute monatlich wirksam, die Qualitätsliste deutschsprachiger Literaturkritik, in der Jury potentiell 100 Berufsleser aus Österreich, Schweiz und der Bundesrepublik (genehmigt wurden im damaligen Südwestfunk maximal 35).

  • Romandebut erst mit 39: „Anita Drögemöller und die Ruhe an der Ruhr“, erster weitgehend phonetisch notierter Roman ("Ruhrdeutsch"). Aufstieg und Fall einer Essener Lust-Arbeiterin, die durch ein Bahn-Klo in die Welt kommt. Erster "Regio-Krimi". "Verfasst von einem Schreibtischwüstling" (Stern). Max von der Grün: „Die deutsche Literatur ist arm an solchen Büchern, die so leicht zu lesen sind und doch ernsten sozialen Hintergrund bieten.“

  • 1980 „Ahnsberch. Volksstück über die Räuber an der Ruhr". In Ruhrsprache. Der Chef der ruhrbeherrschenden Zeitung wird gekidnappt. Traum vom autonomen Ruhrgebiet. Ein Jahr lang in Peymanns „Bochumer Ensemble“.

  • 1985: „Essen Viehofer Platz“, Roman. Das Ruhrrevier als Modellfall. Prekäre Ausländer als Objekte der Menschen-Händler. Volker Hage (damals FAZ): „...Und der Erotik wird in der deutschen Literatur endlich wieder zu ihrem Recht verholfen: Lodemann versteht es ...“ (ab April 2017 wieder lieferbar, bei Klartext/Funke-Mediengruppe, Essen)

  • 2000: "Lortzing" (672 Seiten) über den frühromantischen Theatermusiker und 1848er, der - als erster vor Wagner - Operntexte selber schrieb, 1848 Text und Musik zur Paulskirchen-, Blum-, Terror- und Freiheits-Oper REGINA. Konzipiert als Lehrstück. In den Hauptrollen: "Arbeiter von allen Klassen" und die Fabrikantentochter Regina, "die mich erschauen ließ ein irdisch Paradies!" - Das farbige "Rheinfahrt" am Beginn dieser Seite bietet Lortzing-Musik kurz vor 1848, die ersten Ouvertüre-Takte seiner Oper über geschändete Natur, zur "Undine".

  • 2002: „Siegfried und Krimhild. Die Nibelungenchronik“, Fakten-Roman, 893 Seiten, gemäß Heiner Müllers „die Nation beerdigen“. Der sagenhafte Stoff wird nach ältesten Quellen revidierend erzählt. Die Nibelungensage als Menschheitsparabel, die Wende Europas von der Antike ins Mittelalter. Altgermanist Otfrid Ehrismann: „. . . hat dem Nibelungenmythos eine neue und zukunftsfähige Würde gegeben.“ Siehe Beginn dieser Webcam und "Medien-Echos"

  • Eva Willermann (Münster): "Lodemann liest hinreißend." - W. Ignée (Stuttgart): "Exzellenter Vorleser"

  • 2008: "Paradies, irisch", Aufstieg und Sturz der westlichsten Stadt Europas. Im 800jährigen Kolonialkrieg Englands gegen Nachbar Irland wird der Fischer-Ort Galway zum denkwürdigen Modell einer Stadt. Unter der Dynastie der Lynchs geht es in dem atlantischen Hafen früh um Bürgerrechte für alle, entsteht ein Friedens- und Wirtschaftswunder, ein Biotop der Lebenskünste. Diesen Fakten-Roman von Blüte und Absturz der Stadt-Idee - und der Dynastie der Lynchs - bezeichnete Erich Fromm kurz vor seinem Tod als "Tragedy of justice". - Deutschlandradio Kultur: "meisterlich". - Mehr in "Medien-Echos", "Textproben".

In der eiskalten Stuttgarter City, Vorlesen aus
"Siegfried und Krimhild. Die Nibelungenchronik"

In diesem Moment Brunhilds althochdeutsche Verfluchung (Seite 709): "...die Gier hat sich bewaffnet ... Flammen werden fressen Länder und Leute ..." (... ia lant enti thiut logna farterit ...)


Kirchen-Figur in "Paradies, irisch"


. "Pfarrer Lodemann stürzt von der Kanzel und erschlägt zwo Gemeindemitglieder"

F.K.Wächter "Es lebe die Freihei - - - "

Diogenes 1981

SALAMANDER Roman

Ein(e) Ladyboy zieht von Berlin nach Freiburg zu ihrem Großonkel, dem alten Schriftsteller Harry, wird aber verfolgt von ihren Liebhabern, dem Amerikaner Bob und vom Türken Tansel. Der alte Harry will beim US-Mann wie beim Moslem Verständnis, Toleranz, "Integration" und interessiert die drei jungen Leute für eine real existierende Freiheitsoper von 1848.

Tansel ersticht Bob. Bundesanwaltschaft will, dass der alte Harry detailliert notiert, was passiert ist. Seinen Bericht nennt Harry "Salamander", weil nach seiner Meinung Schwanzwesen mit Feuer spielen müssen (Paracelsus). Allein Leser seines Berichts wissen, wie sich das zwischen Ladyboy Undine und ihren Lovern anbahnte, mit Lust, Fremdheit, Angst. "Inspirierende Wortgefechte" (Badische Zeitung), "sehr sympathisch" (Stuttgarter Ztg.), "Lesevergnügen" (SZ). "Die Welt": "Lodemann schrieb den Roman zu Deutschlands neuer Musterstadt".

(Siehe auch "Bücher", "Medien-Echos")

1980 "Ahnsberch" im "Bochumer Ensemble", Regie Alfred Kirchner, Schlussbild





PROUST’S
QUESTIONS


(2009 in Irland beantwortet für den „Galway-Advertiser“, in Galway am Atlantik, 2020 Europas Kulturhauptstadt)

What is your idea of perfect happiness? Being accepted for my imperfectness

Which historical figure do you most identify with? Robert Blum, who was already trying to make Germany democratic in 1848

Which living person do you most admire?  Daniel Barenboim, a conductor - in both senses of the word

Which is the trait you most deplore in yourself? Wanting to be popular

What is your greatest extravagance? Loving REGINA, an unknown opera about liberty, created in 1848

What is your favorite journey? Between my ears

On what occasion do you lie? When writing true stories

Which living person do you most despise? The one, who dismantled the Galway to Clifden railway

What or who is the greatest love of your life? REGINA, the only opera about real factory workers

When and where were you happiest? When I finished my Galway novel after 50 years: “Paradies, irisch”. 

Which talent would you most like to have? Living in so-called reality

What is your current state of mind? Not suffering from but enjoying life as elderly person

What do you consider your greatest achievement? Turning the fateful German Nibelungenlied into a pacifist tale - in a successfull big book and as a theater play

If you were to die and come back as a person or a thing, what do you think it would be? As an autograph-tree for the new Irish poets

What is your most treasured possession? Enthusiastic belief in human rights

What do you regard as the lowest depth of misery? Absence of live communication

What is your favorite occupation? Dreaming

What is the quality you most like in a man? Fantasy – what about a pedestrian bridge between Galway University and City, spanning the massive old railway pillars?

What is the quality you most like in a woman? Fantasy

Who are your favorite writers? Those with social conscience

What is your motto? We all start as non-conformists












In Galwayer Pubs geht gern die gut gelaunte Rede, Columbus habe vor seiner großen Entdeckung auch in Irland geforscht, letztlich sei es Galwayer Fahrensleuten zu danken, dass die Neue Welt entdeckt wurde. Lange hielt ich das für eine der geliebten "maeren" von Guinness- und Rotwein-Freunden, bis 1988 für meinen Galway-Film Auskunft kam von der Columbus-Bibliothek in Sevilla. Eine alte Reisebeschreibung aus dem Besitz des Columbus hat dort, wo Galway erwähnt wird, einen handschriftlichen Eintrag von der Hand des Amerika-Entdeckers. Nos videmus multa notabilia in Galway  ("viel Bemerkenswertes sahen wir in Galway"). Diese Notiz wurde Titel meines Doku-Films über Galway.

Inzwischen steht am Galwayer Hafen ein Denkmal: Von hier aus bekam Columbus wertvolle Hinweise. (Siehe oben auf dieser Seite "Paradies, irisch". Aber auch die Seiten "Bücher" und "Filme", dort den Film "Columbus: Bemerkenswertes sahen wir in Galway").



(1978)


(2008)


Mit großen Brüdern und Vater. April 1941

(siehe "Medien-Echos" und "Foto-Galerie")


2009

(vor Lesungen aus „Fessenheim“):

 

Von den Märchen heißt es oft, dass sie zum Letzten gehören, was Wahrheiten weiß. "Wahr sind nur die Gedanken, die sich selber nicht verstehen" liest man bei großen Denkern (Adorno/Scholem). Lassen Sie mich den Fessenheim-Abend anfangen mit dem Märchen von Undine, von der elementaren Frau aus dem Wasser. Undine ist eine Erfindung des Paracelsus, des Arztes und frühen Naturforschers Theophrastus Bombastus von Hohenheim, gestorben 1541. Den Namen "Undine" holte er sich aus lateinisch unda – Welle. Undine dachte er sich als eine Verkörperung der auf diesem Planeten entscheidenden Naturkraft, des Wassers.

Zu Undine entstanden Erzählungen und Märchen, auch Opern, von ETA Hoffmann, von Lortzing. Um ein elementares Wasser-Ereignis geht es auch in der Novelle „Fessenheim“.














Vor meiner Lesung sehen Sie jetzt die ersten zwei Minuten des Films „Rheinfahrt“, sehen also den zentraleuropäischen Rhein. Hören aber keinen Kommentar, sondern nur die ersten Minuten der "Zauber-Oper Undine“. Diese frühromantische Musik (uraufgeührt 1846) scheint eben das zu erzählen, was der Undine - der Natur - vom Menschen widerfährt, trotz aller Sehnsucht nach Schönem und Besserem - die Natur des Menschen als Naturkatastrophe. Der Film "Rheinfahrt" zeigt noch kein Atomkraftwerk, sondern der Welt fast größte Chemie-Fabrik, zeigt BASF-Bauten am Rhein (vormals IG-Farben...). Im Märchen wie in den Opern ist Undine am Ende zurück in den Ursprüngen, in "Kristallgewölben". Von denen liest man bei Paracelsus und von denen singt Undine in Lortzings Oper, nicht in der Oper der "Romantiker" Fouqué und ETA-Hoffmann. Für den Dichter-Komponisten ETA-Hoffmann schrieb Märchen-Autor Fouqué das Libretto.

 Film und Musik per Klick am Beginn dieser Homepage, beim farbigen Link RHEINFAHRT









Das Nachwort zum Europa-Spiel SIEGFRIED. DIE REALE GESCHICHTE das hat den Titel "Am Himmel steht eine Kuh" - auf diesem Foto vom Sternhimmel kann man das Rind erkennen, im unteren Gewirr der Region, die ihren Namen vom wilden Jäger ORION hat. Ich erkannte die Kuh dort oben schon als Kind im Bombenkrieg

oben: die Kuh im wilden Orion

(Foto: Astronomische Arbeitsgemeinschaft  Bochum)

unten: mit Heidenreich und Böll

im "Café Größenwahn", November 1984

Foto: Jörg Höhn